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Juli 2017

Kreativfestival sucht wieder coole Projekte

in Erlebnis/Leben

Maker Faire Steyr

Das weltbekannte Festival „Mini Maker Faire“ kommt ein zweites Mal nach Steyr.
 Wer sein Projekt beim familienfreundlichen Kreativfestival am 29. und 30. September herzeigen will, meldet sich beim Verein Steyr-Werke.

Basteln, bauen, experimentieren, lernen, recyceln, Spaß haben und sich inspirieren lassen – darum geht es auch heuer wieder beim zweitägigen Festival im Kulturverein RÖDA. Neben einem Ausstellungsbereich und Mitmach-Stationen kann man sich heuer auf ein umfangreiches und spannendes Workshopangebot freuen.

Über tausend Besucher begeisterten sich 2016 für das zweitägige Festival © Christof Zachl

Ob Handwerk oder Hochtechnologie, alles an innovativen Projekten ist erlaubt. Im besten Fall werden Faire-Besucher vor Ort selbst aktiv und lernen, mit Technik umzugehen.

Mehr Angebot durch neuen Makerspace

2016 zeigten knapp 50 Aussteller Projekte aus den Bereichen 3D-Druck, Handwerk, Elektronik, Drohnen, Textil, Kunst, Design, Modellbau, Musik & Sound, Robotik und Upcycling her.

Nicht nur für Erwachsene, auch für Kinder gab es 2016 viel zu erleben © Christof Zachl

Heuer wird das Festivalgelände und -programm durch den neu eröffneten Makerspace im Museum Arbeitswelt erweitert. „Durch die Infrastruktur im Makerspace werden wir heuer mehr praktische Workshops anbieten können.

Wir wollen Besuchern dort die Möglichkeiten bieten, sich ohne große Vorkennnisse mit Virtual Reality, 3D-Druck, Lasercutting oder den Holz- und Elektronikbereichen zu beschäftigen“, sagt Tobias Zachl vom Verein Steyr-Werke.

Infos und Anmeldung

Auf der Homepage des Vereins www.steyr-werke.at können Interessierte mehr über das Festival erfahren und ihre Projekte anmelden.

Am Donnerstag, dem 20. Juli, findet um 19 Uhr zudem das monatliche Steyr-Werke-Treffen im Makerspace im Museum Arbeitswelt statt, bei dem man sich ebenfalls über die Faire und den Verein informieren kann.

 

 

Bilder © Christof Zachl

Kulturtipp von Christoph Jungwirth

in Kulturtipp von Christoph Jungwirth/Kunst & Kultur

Summer in the City

Auch wenn manche sagen, in den Ferien sei in Steyr nichts los, sommerlicher Kulturgenuss kommt in meiner Lieblingsheimatstadt nicht zu kurz.

Ein perfekter Tag beginnt „beim Ennsthaler“, mit einer Ration Buchkultur. Dann quere ich den Stadtplatz Richtung Café Rahofer – frühstücken, tratschen, politisieren und die Welt retten. Kaffeehauskultur im kühlen Renaissancehof.

© Cafe Restaurant Rahofer

Vor der Mittagshitze fliehe ich ins Nass der Schwimmschule und verbummle den Nachmittag inmitten traditioneller Arbeiterkultur – Badebetrieb seit 1874 und zuletzt stilvoll erneuert.

Oder ich fröne in der Unterhimmler Au der Freikörperkultur: in der Sonne dösen, lesen, in der Steyr abkühlen – und das fast mitten in der Stadt.

Abends geht`s zu den Serenaden im interessant morbiden Schloss Rosenegg. Am 1., 12., 25. und 29. August (19 Uhr; Kultursommer Rosenegg) lädt Ilona von Ronay zu klassischer Musik bei Kerzenschein – Sommernächte wie aus der Zeit gefallen.

Musiksommer Schloss Rosenegg © Klaus Mader

Oder es treibt mich zurück in die Stadt. Der Tag klingt aus bei Filmkultur unter freiem Himmel: Sommerkino ab Mitte Juli im Schlossgraben, Dominikanerhof und Citykino (www.openairkino.at).


Christoph Jungwirth ist Geschäftsführer des BFI OÖ und lebt in Garsten

Freistil – künstlerischer Beton für das Eigenheim

in Einkaufen/Handel & Gewerbe/Nische

NISCHE. Unbedingt findenswerte Unternehmen und Produkte aus der Region.

Nicht alltäglich – was auf der schlichten Website zu entdecken ist. Eine Bildergalerie zeigt warum ein freischaffender Künstler aus Steyr in ganz Österreich gefragt und gebucht ist.

Kein Teil gleicht dem anderen. Wer die Arbeiten von Manfred Pfandlbauer näher betrachtet stellt schnell fest, dass es um das Erschaffen von Unikaten geht.

Seine Werkstatt für Gestaltung nennt er Freistil und er ist spezialisiert auf künstlerische Arbeiten mit Beton. Nahtlose Oberflächen in allen Farben für Möbel, Nassbereiche, Wand- und Bodenoberflächen. Wichtig bei jedem Auftrag ist der Kontakt zum Kunden und das gemeinsame Vorantreiben von Ideen.

Die sichtbare Freude an der manuellen Arbeit bringt den Künstler an interessante Orte in ganz Österreich, die Schweiz und mittlerweile auch in Italien.

Manfred Pfandlbauer | Freistil

Seine Auftraggeber sind Privatpersonen, Prominenz wie die Famile Swarovski, Architekten (zB Arkade Architekten, Kühberger&Haas, Architekturbüro Bogenfeld), Tischlereibetriebe (zB Andexlinger, Holzwerkstatt) und Bauträger (zB Krückl Bau, Obermaier Immobilien).

Mehr entdecken unter freistilwerkstatt.tumblr.com

Foto © Thomas Smetana
Fotos Werkstücke @ Manfred Pfandlbauer

Literatur Tipp von Christoph Ennsthaler

in Kunst & Kultur/Literaturtipp

Strandbadrevolution

Einen Sommer wie damals verspricht Kurt Palms neues Buch Strandbadrevolution. Angesiedelt im Jahr 1972, irgendwo in der österreichischen Provinz, gelangen seine jugendlichen Protagonisten in ein amüsantes Spannungsfeld zwischen Marx und Coca-Cola, zwischen politischem Erwachen und ersten Aufriss-Versuchen in der Dorfdisco. Dass dies den Jungrevoluzzern nicht immer so gelingt wie erhofft, ist zum einen abzusehen und zum anderen sehr unterhaltsam.

Den Soundtrack zum Buch liefern die Rolling Stones, die sich hier zudem als profunde Lebenshilferatgeber erweisen. Kurt Palm, der in den Siebzigern einst selbst die Revolution in „Timelkam und Umgebung“ ausrief, liefert ein über weite Strecken lustiges, mit durchaus ernsten und melancholischen Tönen durchsetztes, stets flüssiges Lesevergnügen mit Wiedererkennungswert.

Christoph Ennsthaler © Foto: Bringschuld

Am besten lässt sich in diese fiktive Geschichte mit „biografischen Einsprengseln“ in der Schwimmschule oder an einem der Schotterstrände der Steyr eintauchen.

Kurt Palm, Strandbadrevolution
Hardcover, 256 Seiten, € 20,60

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