Mit Tom Mayrpeter durch Steyr

„Mein Steyr ist einfach eine schöne Stadt“

sagt Skirennläufer Thomas Mayrpeter und merkt lächelnd an: „Thomas klingt mir zu förmlich, meine Freunde nennen mich alle Tom.“ Die gute Laune ist dem sympathischen 25-Jährigen nicht abhanden gekommen – trotz zweier großer Rückschläge in den vergangenen beiden Skiwintern:

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Tom Mayrpeter spaziert mit Stadtkult! Steyr durch seine Heimatstadt.

Im November 2015 zog er sich beim Weltcup-Super-G in Lake Louise einen Kreuzbandriss sowie Meniskusverletzungen im rechten Knie zu. Nach mühevollem Heranarbeiten an die internationale Spitze erwischte es ihn im heurigen März bei einem FIS-Super-G in Innerkrems erneut: Kreuzbandriss, dieses Mal im linken Knie. Doch das Wort „aufgeben“ kommt in Toms Wortschatz offenbar nicht vor.

„Ich gebe mein Bestes, um so bald wie möglich in den Skirennsport zurückkehren zu können“, betont er zu Beginn unseres Stadtrundganges beim Treffpunkt am Neutor.

Schon in der Volksschule Wehrgraben fiel er durch sein sportliches Talent auf. Nach der Ski-Hauptschule in Windischgarsten besuchte er die Ski-Hotelfachschule in Bad Hofgastein. In dieser Zeit gehörte er zu den weltbesten Slalomfahrern seines Jahrgangs. 2010/11 schaffte er den Sprung in das Europacup-Team des ÖSV. Tom begann sich auf die schnellen Disziplinen Super-G und Abfahrt zu spezialisieren.

„Weil mich der Slalom einfach nicht mehr gereizt hat“, erklärt er. Sein Hang zur Geschwindigkeit wird auch bei der Frage nach einem Vorbild deutlich.

Es fällt kein Name eines Skifahrers, sondern der einer Motorrad-Legende: „Valentino Rossi – weil mich Motorsport fasziniert und ich auch selbst gerne mit dem Motorrad unterwegs bin.“

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Tom Mayrpeter bei Moreboards

 

 

Junioren-Weltmeister und ÖSV-Zukunftshoffnung

2012 gewann Tom sein erstes FIS-Rennen. Danach ging es für ihn mit den Skiern rasant die Pisten bergab und sportlich steil bergauf. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2013 in Quebec (Kanada) gewann er die Goldmedaille im Super-G und Silber in der Abfahrt.

Tom stabilisierte seine Leistungen und schloss den Winter 2014/15 als Zweiter der Super-G-Gesamtwertung und Dritter der Abfahrts-Gesamtwertung im Europacup ab. Mit diesen Platzierungen sicherte er sich fixe Startplätze im Weltcup 2015/16 in beiden Disziplinen.

Er zählte zur erweiterten Weltspitze und war vor seinem schweren Sturz in Lake Louise in guter Form. Nach Reha und Wiederaufbau arbeitete er sich im vergangenen Winter Schritt für Schritt in den Ergebnislisten nach vorne – bis zum Malheur in Innerkrems.

Tom ist ein Kämpfer mit klaren Zielen: „Nun beginne ich wieder von vorne. Aber ich weiß, dass ich es schaffen kann wieder Anschluss an die internationale Spitze zu finden und in den Weltcup zurückkehren.“

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Tom Maypeter mit La Galeria Wirt Markus Balint

Treffpunkt im La Galeria

„Servus Tom! Heute ist Terrassenwetter – wir haben dir schon ein Platzerl reserviert“, begrüßt Wirt Markus Balint seinen Stammgast.

„Dieses Angebot nehme ich natürlich sofort an“, freut sich Tom augenzwinkernd und erklärt: „Im La Galeria bin ich total gerne.

Hier tun sie alles, damit man sich als Gast wohlfühlt. Das Angebot ist vielfältig, die Qualität aller Speisen hochwertig. Für mich ist das Lokal der beste Italiener in Steyr.“

Der große Gastgarten, der sich auf einer stilvollen Altstadt Terrasse direkt an der kühlenden Enns befindet, bietet bis zu 70 Personen Platz. Im Lokal selbst gibt es 150 Sitzplätze. Damit ist das La Galeria ideal für gesellschaftliche Anlässe geeignet.

Bei seinen Gästen punktet es aber auch noch mit anderen Vorzügen – zum Beispiel mit einem Lieferservice für Geschäftsleute am Grünmarkt. Markus erklärt: „Viele von ihnen können nicht aus ihrem Geschäft weg. Umso mehr genießen sie es, wenn leckeres italienisches Essen direkt zu ihnen kommt.“

 

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Tom Mayrpeter besucht Friedrich Schmollgruber und sein Eisenuhren Museum

 

Uhren, Schmuck und ein ganz besonderes Museum

Vis-a-vis vom Casa Moda befindet sich das Schmollgruber-Haus am Grünmarkt 2.

Dieses fast 500 Jahre alte Renaissancehaus zählt zu den bekanntesten Steyrer Handwerkshäusern und wurde von der Familie Schmollgruber liebevoll restauriert.

Die Uhrmacherfamilie betreibt dort ein Geschäft, in dem f